Stellungnahme der Verwaltung zu den Gegenanträgen zur außerordentlichen Hauptversammlung am 4. Oktober 2007
Vorstand und Aufsichtsrat halten an ihren Beschlussvorschlägen zur Tagesordnung fest und nehmen zu den Gegenanträgen zu Punkt 1 wie folgt Stellung:
Beim Vorschlag der Verwaltung zur Umfirmierung auf Daimler AG wurden strategische und markenrelevante Gesichtspunkte berücksichtigt. Der Name Daimler steht für eine hohe Bekanntheit und ein hohes Vertrauen in die Kompetenz der Gesellschaft als weltweit angesehener Automobil- und Nutzfahrzeughersteller. Mit Daimler vermeiden wir zudem Überschneidungen zwischen der Unternehmensmarke und der wertvollsten Automobilmarke der Welt, Mercedes-Benz. Mit dem vorgeschlagenen Namen Daimler knüpft das Unternehmen an die Tradition an und signalisiert gleichzeitig einen Aufbruch. Die Verdienste von Bertha und Karl Benz werden weltweit weiterhin überall dort im höchstem Maße gewürdigt, wo das Produkt und damit die Marke im Mittelpunkt steht – dem Kunden gegenüber. Jährlich über eine Million Mercedes-Benz Fahrzeuge und auch alle Werke, die Mercedes-Benz Produkte herstellen, werden diesen Namen tragen. Darüber hinaus werden alle Auslandsgesellschaften, die nahezu ausschließlich Mercedes-Benz Produkte verkaufen, in Mercedes-Benz Gesellschaften umbenannt werden.
Soweit fremde Rechte am neuen Firmennamen Daimler AG bestanden, haben wir mit Ford eine Vereinbarung über die Nutzung der Namensrechte getroffen.
Stuttgart, September 2007
DaimlerChrysler AG
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