Motoren sind gewissermaßen das Herz des Fahrzeugs. Dass sie dem Erfinder des Automobils besonders am Herzen liegen, ist naheliegend. Bei Mercedes-Benz Cars spielen deshalb die beiden Bereiche Motorenforschung und -entwicklung eine zentrale Rolle. In einer beispielhaften Kooperation arbeiten sie an neuen Konzepten für Motoren und Brennverfahren.
Heike Koch (Mitte) von der Motorenforschung und -vorentwicklung sowie ihr Kollege Reinhard Krösche (rechts) aus der Serienentwicklung besprechen Änderungen an einem Vierzylinder-Ottomotor. An diesem wird eine zweistufige Aufladung erprobt, um den eingesetzten Kraftstoff noch effizienter ausnutzen zu können.
Das Grundaggregat stammt aus der aktuellen Serienentwicklung, die Aufladeeinheit aus der Vorentwicklung. Durch die beiden Lader, die eine Diesotto-Komponente darstellen, leistet das Triebwerk 175 Kilowatt und entwickelt dabei ein Drehmoment von 400 Newtonmeter. Bindeglied zwischen den beiden Bereichen ist die Werkstatt der Motorenentwickler im Werk Untertürkheim. Dort werden neue Otto- und Dieselmotoren aufgebaut und bestehende Aggregate verbessert. Zu den hoch qualifizierten Mitarbeitern dieser Werkstatt gehört auch Dietmar Krieger (links), der gemeinsam mit seinen Kollegen die innovativen Motorenkonzepte in die Praxis umsetzt.