Hybridtechnologie – Fahrziel: Null Emission
Citaro Brennstoffzellenhybrid
Der Hybridantrieb in Omnibussen ist ein logischer Zwischenschritt auf dem Weg vom Verbrennungsmotor zum Brennstoffzellenantrieb mit Wasserstoff. Vor elf Jahren hat Mercedes-Benz den „Nebus“ (New Electric Bus) vorgestellt, den ersten Omnibus der Welt mit Brennstoffzellenantrieb.
2003 präsentierte das Unternehmen den ersten Citaro-Bus mit Brennstoffzellen. Im weltweit größten Praxistest waren 30 solcher Fahrzeuge jeweils zwei Jahre unter verschiedensten Bedingungen bei Verkehrsbetrieben in ganz Europa erfolgreich unterwegs. Drei weitere Busse kamen zwei Jahre lang in Australien zum Einsatz. Und ebenfalls drei Fahrzeuge laufen in der chinesischen Hauptstadt Peking. Der europäische Versuch wurde in einigen Städten sogar um zwei Jahre verlängert: In Hamburg fahren deshalb zurzeit gleich neun der alternativen Citaros, in Amsterdam weitere drei.
Alle Fahrzeuge zusammen haben inzwischen eine Gesamtstrecke von mehr als zwei Millionen Kilometer zurückgelegt und 125.000 Betriebsstunden erreicht. Mit einer Verfügbarkeit von 90 bis 95 Prozent haben die Omnibusse ihre Alltagseignung eindrucksvoll bewiesen.
Als nächsten Schritt wird Daimler den jüngst vorgestellten Citaro G BlueTec Hybrid zu einem Citaro Brennstoffzellenhybrid weiterentwickeln. Der elektrische Radnabenantrieb kann erhalten bleiben, Dieselmotor und Generator werden durch Brennstoffzellenstacks ersetzt. Anstelle der Tanks für Diesel und Ad-Blue treten Wasserstofftanks auf dem Dach des Fahrzeugs. Mit diesen vergleichsweise geringen Änderungen lässt sich ein geräuscharmer und emissionsfreier Antrieb in der Stadt erreichen – das Zero Emission Vehicle. Die Vision wird Wirklichkeit.
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