DaimlerChrysler schließt Transaktion zur Mehrheitsabgabe von Chrysler an Cerberus ab
  • Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG und Leiter der Mercedes
    Car Group: "Mit dem heutigen Tag beginnt ein neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte."
  • Außerordentliche Hauptversammlung zur Namensänderung am 4. Oktober 2007
Stuttgart, 3. August 2007
DaimlerChrysler (Börsenkürzel DCX) hat heute das Closing für die Abgabe der Mehrheit an der Chrysler Group sowie für das dazugehörige nordamerikanische Finanzdienstleistungsgeschäft an eine Tochtergesellschaft des Private Equity-Unternehmens Cerberus Capital Management, L.P., New York, abgeschlossen. Eine Tochtergesellschaft von Cerberus übernimmt 80,1% an der neuen Chrysler Holding LLC; DaimlerChrysler behält, wie im Mai 2007 angekündigt, einen Anteil von 19,9%.
Die Auswirkungen auf den Abschluss von DaimlerChrysler werden am 29. August 2007 näher erläutert.
Die Konditionen und die wirtschaftlichen Auswirkungen sind im Wesentlichen gegenüber dem Vertragsabschluss am 14. Mai 2007 unverändert geblieben. Darüber hinaus haben DaimlerChrysler und Cerberus vor dem Hintergrund der sehr volatilen US-Kreditmärkte vereinbart, die Finanzierung der mehrheitlichen Übernahme von Chrysler zu unterstützen. Beide Unternehmen werden dem Industriegeschäft der Chrysler Group eine nachrangige Kreditlinie mit einem Volumen von 2 Mrd. US-$ zur Verfügung stellen, die innerhalb eines Jahres zu ziehen ist. Auf DaimlerChrysler entfällt dabei ein Anteil von 1,5 Mrd. US-$. Der Kredit wird zu marktüblichen Konditionen verzinst. DaimlerChrysler hat das Recht, diesen Kredit nach Ablauf eines Jahres ab dem Zeitpunkt des Closings jederzeit am Kreditmarkt zu veräußern. Die Laufzeit des Kredits beträgt sieben Jahre.
Mit der Unterstützung der Finanzierung setzt DaimlerChrysler ein klares Zeichen seiner Entschlossenheit, Chrysler unter der Mehrheit von Cerberus einen guten Start als erfolgreiches, selbständiges Automobilunternehmen zu ermöglichen.
Der Vorstand der DaimlerChrysler AG verkleinert sich mit dem heutigen Tag auf sechs Mitglieder. Tom LaSorda, Eric Ridenour und Tom Sidlik verlassen den Konzernvorstand. Bodo Uebber übernimmt im Vorstand zusätzlich die Verantwortung für den Einkauf.
Aufgrund der neuen Konzernstruktur soll die DaimlerChrysler AG in Daimler AG umbenannt werden. Darüber sollen die Aktionäre am
4. Oktober 2007 in einer außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin entscheiden.
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG und Leiter der Mercedes Car Group: "Mit dem heutigen Tag beginnt ein neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte. Auf der Basis klar definierter Strategien in unseren Geschäftsfeldern Mercedes Car Group, Truck Group, Financial Services und für Busse und Transporter sowie einer gesunden Bilanz haben wir allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen".
 
Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren ", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind ein konjunktureller Abschwung oder ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum insbesondere in Europa oder Nordamerika, Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, die Einführung von Produkten durch Wettbewerber und ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte oder Dienstleistungen, wettbewerbsbedingte Zwänge, die unseren Spielraum bei der Durchsetzung von Preiserhöhungen und der Reduzierung von Verkaufsanreizen beschränken können, Preiserhöhungen bei Kraftstoff, Rohstoffen und Edelmetallen, Unterbrechungen bei der Produktion oder der Auslieferung von Neufahrzeugen die auf Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen beruhen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die Geschäftsaussichten von Chrysler, an der wir eine Beteiligung halten, einschließlich der Fähigkeit ihren "Recovery and Transformation Plan" erfolgreich umzusetzen, die Geschäftsaussichten der Truck Group, die wegen im Vorfeld schärferer Emissionsvorschriften auf das Jahr 2006 vorgezogener Käufe einen noch stärker als erwarteten Nachfragerückgang erleiden könnte, die effiziente Umsetzung von Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen insbesondere unseres neuen Managementmodells, die Geschäftsaussichten der EADS, an der wir eine Beteiligung halten, einschließlich der Auswirkungen zukünftiger Lieferverzögerungen und Lieferungsreduzierungen bei Flugzeugen, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie die Beendigung laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von DaimlerChrysler unter der Überschrift "Risikobericht" sowie unter den Überschriften "Risk Factors" und "Legal Proceedings" im aktuellen Geschäftsbericht von DaimlerChrysler nach "Form 20-F" beschrieben sind, der bei der US-Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
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