Corporate Citizenship und Philanthropie
Dialog und Verständigung sind für das Zusammenleben in der globalisierten Welt von grundlegender Bedeutung. Ausgehend von dieser Überzeugung will DaimlerChrysler – auch in wohlverstandenem wirtschaftlichem Eigeninteresse – zum Dialog der Kulturen beitragen und dadurch die Lebenschancen von Menschen verbessern, wo immer in dieser Welt das Unternehmen tätig ist. Soziale Verantwortung ist dabei ein integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie. Deswegen liegt der Fokus des Engagements von DaimlerChrysler auf Aktivitäten, die das Know-how und die Erfahrungen nutzen, über die ein globaler Automobilhersteller verfügt.
Das marken- und produktbezogene Sponsoring, das in vielen Fällen ebenfalls der Gesellschaft zugute kommt, wird von der jeweiligen Geschäftseinheit und dem Konzernsponsoring koordiniert. Philanthropische Aktivitäten und die Unterstützung von Umwelt- und Sozialprojekten, von Kunst und Kultur werden – je nach spezifischen Bedürfnissen – sowohl von Seiten der Konzernzentrale als auch von lokalen Einheiten koordiniert.
Unterstützung des demokratischen Prozesses. Bei Zuwendungen an politische Parteien hält sich DaimlerChrysler strikt an die Gesetze und die 2006 neu eingeführte unternehmensinterne Leitlinie zu Parteispenden. 2006 hat der Konzern keine Parteispenden in Deutschland getätigt. Durch die vorgezogenen Neuwahlen zum deutschen Bundestag wurden die geplanten Zuwendungen an die Parteien CDU, CSU, SPD und FDP für 2005 und 2006 (insgesamt 770.000 Euro) gebündelt und schon 2005 ausgezahlt. Im zweiten Heimatmarkt von DaimlerChrysler, den USA, sind finanzielle Zuwendungen von Firmengeldern an Politiker oder Parteien verboten. Erlaubt sind jedoch freiwillige Beiträge der Mitarbeiter auf Managementebene. Mit solchen Beiträgen unterstützte das DaimlerChrysler Political Support Committee im Jahr 2006 Parteien und Kandidaten für politische Ämter mit insgesamt 382.175 US-Dollar (2005: 569.590 US-Dollar).
Engagement in den Kommunen und Corporate Citizenship. DaimlerChrysler unterstützt das lokale und regionale freiwillige Engagement seiner Beschäftigten in sozialen Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Bei der Unterstützung von kommunalen Projekten setzt das Unternehmen auf flexible und individuelle Förderprogramme, die ein sensibles Eingehen auf lokale und regionale Besonderheiten erlauben.
In den USA, Mexiko und Kanada unterstützt der DaimlerChrysler Corporation Fund zahlreiche Hilfsorganisationen. Er konzentriert sich dabei vor allem auf Gemeinden, in denen das Unternehmen oder seine Mitarbeiter aktiv sind. Der Schwerpunkt des Engagements, für das 2006 insgesamt rund 23,6 Mio. US-Dollar aufgewendet wurden, liegt in den vier Bereichen kommunale Entwicklung, Mitarbeiterengagement, zukünftige Belegschaft und Zusammenarbeit mit der Politik.
2006 haben sich mehr als 3.000 Mitarbeiter von DaimlerChrysler Financial Services Americas (DCFS) in über 300 Projekten in den USA, Kanada und Lateinamerika engagiert. Der Schwerpunkt lag dabei im Aufbau finanzieller Kompetenzen in verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen, aber auch in anderen Bereichen wie der öffentlichen Ordnung, der kommunalen Entwicklung, Kunst und Kultur. DCFS Americas hat außerdem eine Unternehmensleitlinie eingeführt, die es Beschäftigten erlaubt, einen Tag im Jahr freizunehmen, um sich im kommunalen Umfeld zu engagieren.
Weitere Schwerpunkte und Prioritäten des sozialen Engagements von DaimlerChrysler sind:
-
Bildungs- und Ausbildungsprogramme in ausgewählten Regionen (z.B. in Afghanistan, Russland, Palästina, Kuwait, der Mongolei und Südafrika), sein Ausbildungsnetzwerk hat DaimlerChrysler auch 2006 weiter ausgebaut,
-
Kunst- und Kulturförderung als Beitrag zu einem lebendigen Dialog der Kulturen – von der Bildenden Kunst über Theater, Musik, Literatur bis hin zum Film,
-
Förderung des Sports – von den Profis bis zum Breitensport – durch alle Geschäftsfelder,
-
Stiftungen – in einigen Ländern unterhält DaimlerChrysler eigene Stiftungen, um gesellschaftliche Aktivitäten des Unternehmens zu bündeln Grafik 35.
Mehr Informationen finden Sie im MAGAZIN S.76 f. und
www 18.