GRI-Index
Die Informationen in der Rubrik "Nachhaltigkeit" beziehen sich überwiegend auf das Berichtsjahr 2006. Sie bilden daher nicht in jedem Fall die aktuelle Situation im Unternehmen ab.
 
6. Ökologische Leistungsindikatoren
GRI-Referenz
Indikator
Global Compact
Print (Seiten)
Web
Weitere Informationen / wenn nicht berichtet, Erläuterung
EN0 DMA
Managementansatz
Principle 7,8,9
 26-27
 
EN01
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen
 
Nicht berichtet, da für DaimlerChrysler nicht relevant. Die Angabe einer einfachen Massenbilanz ist in der Automobilindustrie wenig sinnvoll, da im Unterschied zur Grunf- und Rohstoffindustrie hauptsächlich komplexe Bestandteile, die wiederum selbst aus verschiedenen Rohstoffkomponenten bestehen, verarbeitet werden.
EN02
Anteil von Recylingmaterial am Gesamtmaterialeinsatz
Principle 8,9
33
EN03
Direkter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen
38
EN04
Indirekter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen
38
Es wird lediglich über den Verbrauch von Sekundärenergie berichtet.
EN05
Eingesparte Energie aufgrund von umweltbewusstem
Einsatz und Effizienzsteigerungen
38
EN06
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs
Principle 8,9
28-35
produktbezogen
EN07
Initiativen zur Verringerung des indirekten Energieverbrauchs und erzielte Einsparungen
Principle 8,9
38
EN08
Gesamtwasserentnahme aufgeteilt nach Quellen
40
EN09
Wasserquellen, die wesentlich von der Entnahme von Wasser betroffen sind
nicht berichtet
EN10
Anteil in Prozent und Gesamtvolumen an rückgewonnenem und wiederverwendetem
Wasser
Principle 8,9
nicht berichtet
EN11
Ort und Größe von Grundstücken in Schutzgebieten oder angrenzend an Schutzgebiete. Ort und Größe von Grundstücken in Gebieten mit hohem Biodiversitätswert außerhalb von Schutzgebieten oder daran angrenzend. Zu berücksichtigen sind Grundstücke, die im Eigentum der berichtenden Organisation stehen oder von diesem gepachtet oder verwaltet werden
Nicht berichtet, da für DaimlerChrysler nicht relevant. Im Rahmen der internen DaimlerChrysler Bewertung von Umweltrisiken, werden Produktionsstätten, die in geschützten oder umweltgefährdeten Gebieten liegen, erfasst. Zurzeit grenzt nur die Produktionsstätte in Rastatt, Deutschland an ein Naturschutzgebiet (gemäß der EU Richtlinie 92/43/EEC vom 21. Mai 1992 zum Schutz von Fauna, Flora und Habitaten). Angemessene Schutzmaßnahmen wurden schon in der Planung der Produktionsstätte berücksichtigt. Zusätzlich wurden am Standort spezielle Gebiete, die der Erholung von Populationen seltener und gefährdeter Arten dienen, eingeplant. Zehn Jahre nach dem Produktionsbeginn liefert die Überprüfung der ergriffenen Maßnahmen durch unabhängige, externe Prüfer positive Ergebnisse.
EN12
Beschreibung der wesentlichen Auswirkungen von Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen auf die Biodiversität in Schutzgebieten und in Gebieten mit hohem Biodiversitätswert außerhalb von Schutzgebieten
keine direkten Effekte auf Biodiversität
EN13
Geschützte oder wiederhergestellte natürliche Lebensräume
Principle 8
nicht berichtet
EN14
Strategien, laufende Maßnahmen und Zukunftspläne für das Management der Auswirkungen auf die Biodiversität
Principle 8
nicht berichtet
EN15
Anzahl der Arten auf der Roten Liste der IUCN und auf nationalen Listen, die ihren natürlichen Lebensraum in Gebieten haben, die von der Geschäftstätigkeit der Organisation betroffen sind, aufgeteilt nach dem Bedrohungsgrad
nicht berichtet
EN16
Gesamte direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach Gewicht
38-39
EN17
Andere relevante Treibhausgasemissionen nach Gewicht
39
EN18
Initiativen zur Verringerung der
Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse
Principle 8,9
38
EN19
Emissionen von Ozon abbauenden Stoffen nach Gewicht
Gemäß des Protokolls von Montreal zu Substanzen, die die Ozonschicht zerstören und verschiedenen nationalen Bestimmungen, ist der gebrauch von ozonschädlichen Substanzen auf die benötigten Mengen zur Instandhaltung bereits existierender Betriebsanlagen begrenzt. Die besonders gefährlichen Substanzen R11 und R12 wurden weltweit durch weniger kritische Stoffe ersetzt. Die zur Instandhaltung bereits existierender Einrichtung verbrauchten Substanzen an den internationalen Produktionsstätten werden nicht quantitativ erfasst.
EN20
NOx, SOx und andere wesentliche Luftemissionen nach Art und Gewicht
39
nur Lösemittel als relevante Emissionen berichtet
EN21
Gesamte Abwasser-einleitungen nach Art und Einleitungsort
Principle 8
40
EN22
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode
Principle 8
39
EN23
Gesamtzahl und Volumen wesentlicher Freisetzungen
Im Berichtszeitraum wurden keine signifikanten Vorfälle registriert.  Über kleinere Zwischenfälle wird - auf weltweiter Basis - nicht Buch geführt.
EN24
Gewicht des transportierten, importierten, exportierten oder behandelten Abfalls, der gemäß den Bestimmungen des Baseler Übereinkommens, Anlage I, II, III und VIII als gefährlich eingestuft wird sowie Anteil in Prozent des zwischenstaatlich verbrachten Abfalls
nicht berichtet
EN25
Bezeichnung, Größe, Schutzstatus und
Biodiversitätswert von Gewässern und damit verbundenen natürlichen Lebensräumen, die von den Abwassereinleitungen und dem Oberflächenabfluss der berichtenden Organisation erheblich betroffen sind
nicht berichtet
EN26
Initiativen, um die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen zu minimieren und Ausmaß ihrer Auswirkungen
Principle 8,9
28-37
EN27
Anteil in Prozent der verkauften Produkte, bei denen das dazugehörige Verpackungs-material zurückgenommen wurde, aufgeteilt nach Kategorie
 
Verpackung für Fahrzeuge wird nicht benötigt.
EN28
Geldwert wesentlicher Bußgelder und Gesamtzahl nicht-monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Rechtsvorschriften im Umweltbereich
35
Gas Guzzler Steuer (Wert nicht spezifiziert)
EN29
Wesentliche Umweltauswirkungen verursacht durch den Transport von Produkten und anderen Gütern und Materialien, die für die Geschäftstätigkeit der Organisation verwendet werden, sowie durch den Transport von Mitarbeitern
40
EN30
Gesamt Umweltschutz-ausgaben und -investitionen, aufgeschlüsselt nach Art der Ausgaben und Investitionen
Die Aufwendungen im Umweltschutz beliefen sich 2006 auf insgesamt 1,68 Mrd. Euro. Die produktionsbezogenen Aufwendungen hatten hieran einen Anteil von rund 512 (2005: 500) Millionen Euro. Im Bereich der produktbezogenen Forschung und Entwicklung erhöhten sich die Umweltschutz-Aufwendungen leicht um 2,6 Prozent auf insgesamt 1168 Millionen Euro. Zusätzlich hat DaimlerChrysler 2006 insgesamt rund 61 Millionen Euro in den Umweltschutz investiert. Der Betrag hat sich im vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die umfangreichsten Investitionen wurden im Werk Untertürkheim getätigt, wo beim Neubau neuer Produktionsanlagen 18 Millionen Euro in Luftreinhaltung, Gewässerschutz und Abfallwirtschaft investiert wurden. Der heute überwiegend praktizierte anlagen- und prozessintegrierte Umweltschutz macht es zunehmend schwer, Investitionen für den umweltschutz exakt zu erfassen. Deshalb geben die genannten Zahlen, die beispielsweise in Deutschland aufgrund gesetzlicher Erfordernisse erhoben werden, nur bedingt Aufschluss über die Umweltleistungen des Unternehmens.
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